CIRS Berlin

 

 

Zuletzt verändert: 14.04.2014

Die Organisationsstruktur des Projekts

 

Die Träger des Projekts

sind die Ärztekammer Berlin (ÄKB) und das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ), eine gemeinsame Einrichtung der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Sie stellen den organisatorischen und technischen Rahmen sicher, koordinieren das Projekt und engagieren sich bei dessen inhaltlicher Gestaltung. Die Geschäftsstelle des Projekts ist bei der ÄKB angesiedelt.

Die Projektteilnehmer

sind Einrichtungen aus dem stationären (und ambulanten) Bereich des Berliner Gesundheitswesens, aktuell (Februar 2012) sind dies zehn Krankenhausträger mit insgesamt 20 Einrichtungen aus Berlin (Projektteilnehmer).

Im Anwender-Forum

wird die inhaltliche Arbeit des Projekts geleistet. Hier kommen die Vertrauenspersonen der beteiligten Einrichtungen und die Vertreter von ÄKB und ÄZQ zusammen. In etwa zweimonatlichen stattfindenden Treffen werden

  • die Berichte aus dem gemeinsamen Berichte-Pool ausgewertet und analysiert,
  • Übersichten über häufig auftretende Fehlerquellen erarbeitet,
  • somit Risikoschwerpunkte erkannt und benannt und
  • Vermeidungsstrategien für Fehlerquellen entwickelt.

Damit ist das Anwender-Forum der Ort, an dem die Vertrauenspersonen gemeinsam Lösungsvorschläge erarbeiten, um die Patientensicherheit in den beteiligten Einrichtungen weiterzuentwickeln. Sie beraten und unterstützen sich gegenseitig bei Fragen z. B. bei der Einführung und der Pflege des CIRS. Die Vertrauenspersonen, wie auch die Kolleginnen und Kollegen vor Ort, benötigen Wissen und praktische Fertigkeiten für die tägliche Arbeit, um sicher mit Risiken für ihre Patienten umgehen zu können. Daher macht das Anwender-Forum Vorschläge für Fortbildungen und Trainings zu wichtigen Aspekten des Themas Patientensicherheit, die dann von ÄKB und ÄZQ entwickelt und umgesetzt werden.

CIRS Kreislauf

Die Fachgruppen

werden durch Fachexperten aus dem ärztlichen Bereich und dem Pflegebereich gebildet. Sie entwickeln speziell auf die Fragestellung zugeschnittene Lösungsstrategien, die dann von den Mitgliedern des Netzwerks in gemeinsamen Projekten und von einzelnen Einrichtungen umgesetzt werden. Die Fachgruppen können vom Anwender-Forum für häufig auftretende oder in ihrem Ergebnis besonders gravierende kritische Ereignisse und Beinahe-Schäden eingerichtet werden.

Die Steuergruppe

begleitet und steuert das Projekt und entwickelt es weiter. Die maximal achtköpfige Gruppe besteht aus gewählten Sprechern des Anwender-Forums und Vertretern der ÄKB und des ÄZQ.