Sicherheit schreiben wir groß

 

 

Zuletzt verändert: 14.04.2014

Was passiert mit den Berichten?

Anonymisierung der Berichte

Die Wahrung der Anonymität hat in dem Projekt oberste Priorität – die Anonymität der Berichtenden, der betroffenen Patienten und aller anderen am Ereignis Beteiligten sowie der Einrichtung selbst. Durch sie wird die Vertrauensgrundlage geschaffen, die für öffentlich zugängliche CIR-Systeme unabdingbar ist. Deshalb verpflichten sich alle am Projekt Beteiligten, folgende Maßnahmen sicherzustellen:

  • Die beteiligten Einrichtungen stellen sicher, dass ausschließlich vollständig anonymisierte Berichte in den Berichte-Pool eingestellt und freigegeben werden. Die Berichte dürfen keinerlei personenbezogene Daten enthalten. Über die Informationen im Bericht darf weder direkt noch indirekt die Identifizierung eines Beteiligten möglich sein, weder des Patienten noch der beteiligten Mitarbeitenden der Einrichtung. Die mit der Anonymisierung betrauten Vertrauenspersonen der jeweiligen Einrichtung sind auf das Datengeheimnis verpflichtet worden.
  • Die Berichte, die in den gemeinsamen Berichte-Pool eingestellt werden, werden von den Administratoren des ÄZQ auf Anonymität überprüft und - sofern erforderlich - nachanonymisiert. Erst danach werden sie zur Einsicht freigegeben und damit einer breiteren Öffentlichkeit zugängig gemacht. Sie können dann über die Homepage des Netzwerkes eingesehen werden. Das gilt auch für alle direkt über www.cirs-berlin.de eingestellten Berichte.
  • Berichte, bei denen ein Rückschluss auf beteiligte Personen oder die berichtende Einrichtung trotz Anonymisierung nicht ausgeschlossen werden kann, werden nicht veröffentlicht sondern gelöscht.
  • Berichte von Schadensfällen werden gelöscht. Sie bleiben jedoch im System, wenn ein Vermerk im Bericht belegt, dass der Fall straf- oder berufsrechtlich abgeschlossen ist und die Zustimmungen der Beteiligten, d.h. der Berechtigten (Patienten, Betreuer oder Angehörige), anderer Beteiligter, der Einrichtung und des Haftpflichtversicherers vorliegen.

Die Administratoren des ÄZQ ebenso wie die Vertrauenspersonen der Einrichtungen werden schriftlich nach den einschlägigen Vorschriften des anzuwendenden Datenschutzgesetzes (PDF-Download), nach § 88 Abs. 2 Telekommunikationsgesetz und zur Wahrung des Geschäftsgeheimnisses (PDF-Download) verpflichtet.

Einleiten von Sofort-Maßnahmen

Die Vertrauenspersonen kümmern sich darum, dass Sofort-Maßnahmen ergriffen werden, wenn "Gefahr im Verzuge" ist. Ebenfalls leiten sie die Berichte in anonymisierter Form an die einrichtungsinterne Analyse- oder CIRS-Gruppe weiter.

Einstellen in den Berichte-Pool

Nach der Anonymisierung geben die Vertrauenspersonen die Berichte zunächst für den einrichtungsinternen Berichte-Pool frei. Außerdem werden die Berichte an den Berichte-Pool des Netzwerks CIRS-Berlin weitergeleitet und können dann über die Homepage des Netzwerks eingesehen werden. Zum Berichte-Pool gelangen Sie über die Startseite des Netzwerk CIRS-Berlin (Berichten & Lernen)

Kommentieren der Berichte

Kommentare bieten eine wichtige Kommunikations- und Lernfunktion. Wir bitten Sie, die Berichte zu kommentieren. Bringen Sie Ihre Erfahrungen mit vergleichbaren Situationen ein. Teilen Sie mit anderen die Lösungswege, die Sie gefunden haben, um ähnliche Risiken von Ihren Patienten abwenden zu können.

CIRSmedical: Kommentare

Sie können einrichtungsintern in Ihrem CIRS oder im Berichte-Pool des Netzwerkes CIRS Berlin kommentieren. Alle Kommentare, wie auch die Berichte selbst, werden anonymisiert und erst nach der Anonymisierung zur Einsicht freigegeben.

Bitte geben Sie Ihr wertvolles Wissen weiter!

Fachdiskussion im Anwender-Forum

Sind die Berichte anonymisiert und zur Einsicht über das Netzwerk CIRS-Berlin freigegeben, analysiert auch das Anwender-Forum die Berichte, erarbeitet ggf. weitere Lösungsvorschläge und verfasst Kommentare zu einzelnen ausgesuchten Berichten. Ereignisse, die die Mitglieder besonders beleuchten wollen, werden als Der Fall des Monats gesondert bearbeitet und kommentiert. In der Zeitschrift der Ärztekammer Berlin ("Berliner Ärzte") werden regelmäßig ausgesuchte Fälle des Monats veröffentlicht.
Zeigt sich, dass eine Fragestellung einer fachspezifischen Analyse und der Entwicklung einer speziell auf die Schwachstelle zugeschnittenen Lösungsstrategie bedarf, kann das Anwender-Forum die Frage zur Bearbeitung an eine Fachgruppe weiterleiten.